Kommunalwahl 2026

Fürth liebt Freiheit
Diesmal: FDP

Unsere Kandidaten für die Kommunalwahl

Die FDP Fürth-Stadt hat ihre Liste für die Kommunalwahl 2026 aufgestellt und ist sich einig: Fürth liebt Freiheit.

Fürth soll eine Stadt sein, die Vertrauen in ihre Bürgerinnen und Bürger hat.
Mit einer Verwaltung, die ermöglicht statt blockiert.
Und einer Politik, die Verantwortung mit Offenheit verbindet.

Wir Freien Demokraten wollen ein Fürth, das Chancen schafft – für Familien, Unternehmen, Vereine und alle, die hier leben.

Dominik Paslawski
1 Dominik Paslawski
2 Kerstin Müller-Kittel
3 Stephan Eichmann
Franz Fleischer
4 Franz Fleischer
5 Anton Blanke
6 Gülden Hennemann
7 Edmond Kuhlhei
Felix Bartsch
8 Felix Bartsch
Daniel Süß
9 Daniel Süß
10 Dr. Janina Paul
Stefan Wildner
11 Stefan Wildner

Bildung und Zukunft

  • Frühkindliche Bildung stärken

    Wir fordern gebührenfreie Kindergartenplätze für jeden, um Chancengerechtigkeit zu schaffen.
    Für jeden Krippenplatz soll ein künftiger Kindergartenplatz reserviert werden, um Planungssicherheit für Familien zu gewährleisten.

  • Gute Ausstattung – gute Bildung

    Wir setzen auf Sanierung und Neubau moderner Schulgebäude, eine leistungsfähige digitale Infrastruktur und eine gute personelle Ausstattung.

  • FabLabs an allen weiterführenden Schulen

    Wir möchten digitale und technische Bildung früh fördern. An jeder weiterführenden Schule sollen betreute FabLabs entstehen – offene Werkstätten, in denen Schülerinnen und Schüler eigene Projekte umsetzen und moderne Technologien wie 3D-Druck, Robotik und Programmierung praktisch erleben können.

  • Ganztag mit Freiraum

    Auch im Ganztag sollen Kinder Zeit für Vereine, Musik und Sport haben und nicht in einem starren System festhängen.
    Wir setzen auf besser geschultes Personal und flexible Gestaltungsmöglichkeiten.

  • Begrünte Schulhöfe und neue Realschule

    Wir möchten Schulhöfe als grüne Lern- und Aufenthaltsräume gestalten.
    Zudem ist eine zusätzliche Realschule erforderlich, um die angespannte Raumsituation zu entlasten.

Digitales Fürth

  • Stadtverwaltung endlich digital

    Die Stadtverwaltung muss effizient und digital arbeiten.
    Alle Dienstleistungen der Stadt sollen – im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten – online erledigt werden können. Das spart Zeit, Kosten und Ressourcen.

    Digitalisierung verstehen wir als Voraussetzung für Transparenz, Innovation und wirtschaftliche Stärke.

Verkehr und Mobilität

  • Effiziente Nutzung des Straßenraums

    Wir wollen bestehende Verkehrsflächen besser nutzen – mit Umweltspuren, Lieferzonen für Logistikdienste und mehr Raum für Außengastronomie.

  • Parken mit Konzept

    Neue Stadtteilparkhäuser sollen wegfallende Stellplätze kompensieren und gleichzeitig die Innenstadt entlasten.

  • ÖPNV modernisieren

    • Einheitliches, gut erkennbares Fürther Design für alle Infra-Busse
    • Neuordnung des Busnetzes: Zusammenlegung nahegelegener Linien und dafür enge Taktung auf Hauptstrecken
    • Vorrangschaltung an Ampeln für pünktlichere Verbindungen
    • Neuer S-Bahn-Halt „Stadtgrenze“
    • Verstärkerlinien der U1 im Berufsverkehr von Eberhardshof zur Hardhöhe durchbinden
    • Neuer Zugang vom U-Bahnhof Stadtgrenze zum Hornschuch-Campus
  • Fahrradverkehr fördern

    Wir setzen auf ein durchgängiges, sicheres Radwegenetz mit Fahrradstraßen als Parallelrouten zu Hauptachsen, Radschnellwegen im Wiesengrund und mehr Abstellmöglichkeiten – insbesondere an Haltestellen des ÖPNV.

  • Vernünftige Verkehrsplanung

    30er-Zonen und verkehrsberuhigte Bereiche sollen dort entstehen, wo sie Sicherheit und Lebensqualität erhöhen.
    Eine kombinierte Brücke über den Kanal nach Burgfarrnbach genügt – das ist wirtschaftlich und umweltverträglich. Den Neubau der Hafenbrücke lehnen wir ab.

    Lärmschutzmaßnahmen an Bahnlinien und der A73 müssen konsequent ausgebaut werden.

Stadtentwicklung und Wohnen

  • Verantwortungsvoll mit Flächen umgehen

    Wir lehnen eine weitere Wohnbebauung in den Flussauen ab. Diese sollen als Freizeit- und Erholungsräume erhalten und aufgewertet werden – mit Stadtstrand, Spielfeldern und Hundewiesen.

  • Grüne Stadtplanung

    Grünflächen sollen durch bepflanzte Straßenräume vernetzt werden.
    Fassadenbegrünung an öffentlichen Gebäuden und das Prinzip der „Schwammstadt“, machen Fürth widerstandsfähiger gegen die Auswirkungen des Klimawandels.

  • Mehr Wohnraum schaffen, nicht regulieren

    Wir setzen auf Angebot statt Eingriff:

    • Keine Mietpreisbremse oder Mietendeckel
    • Keine Verbote von Kurzzeitvermietungen
    • Zielgerichtete Vergabe städtischer Grundstücke an Familien
    • Mehrgeschossbau dort, wo er städtebaulich sinnvoll ist
    • Keine Stellplatzablöse bei Neubauten

    Nur ein ausreichendes Wohnungsangebot kann Mieten stabil halten.

Wirtschaft, Finanzen und Arbeit

  • Verlässliche Rahmenbedingungen

    Fürth braucht eine solide Finanzpolitik. Wir streben eine langfristige Entschuldung der Stadt an.

    Der Gewerbesteuerhebesatz soll von 440 % auf 400 % gesenkt werden, um die Wettbewerbsfähigkeit Fürths zu stärken und neue Investitionen anzuregen.

  • Wirtschaft fördern – Bürokratie abbauen

    Wir wollen neue Gewerbeflächen ausweisen, bestehende Flächen besser nutzen und nur in Ausnahmefällen umwandeln.
    Lokale Betriebe sollen bei öffentlichen Aufträgen stärker berücksichtigt werden.

    Regionale Unternehmen verdienen Planungssicherheit, schnelle Entscheidungen und eine aktive Standortpolitik.

Kultur, Freizeit und Jugend

  • Junge Menschen ernst nehmen

    Wir möchten die Jugendkultur in Fürth stärken – mit mehr Räumen, Clubs und Diskotheken.
    Jugendtreffs und -häuser sollen modernisiert und besser ausgestattet werden.

  • Vereine und Ehrenamt fördern

    Vereine leisten einen entscheidenden Beitrag zu Integration und Zusammenhalt.
    Sie sollen durch eine bessere Ausstattung und Unterstützung des Stadtjugendrings gestärkt werden.

  • Gustavstraße – Schluss mit Ausschankschluss

    Die bestehenden Regelungen sollen überprüft und, wo möglich, gelockert, keinesfalls aber verschärft werden. Fürth lebt von einem lebendigen gastronomischen und kulturellen Angebot.

  • Kulturelle Teilhabe

    Wir fordern einheitliche Ermäßigungen für Senioren, Schüler und Studierende in allen städtischen Einrichtungen. Außerdem sollen an einem Tag im Monat ein kostenfreier Eintritt in alle städtischen Bildungseinrichtungen ermöglicht werden, um Sichtbarkeit und Zugang zu den Angeboten zu verbessern.

Soziales, Teilhabe und Sicherheit

  • Sozialpass ausbauen

    Der Sozialpass soll erweitert werden, um allen Menschen den Zugang zu Bildung, Kultur und Freizeit zu ermöglichen. Insbesondere für Kinder aus sozial schwächeren Familien soll die Teilhabe verbessert werden.

  • Wirksame Sozialpolitik

    Sozialprogramme sollen regelmäßig überprüft werden. Wenig genutzte Maßnahmen können durch effektivere Ansätze ersetzt werden – für zielgerichtete Hilfe statt Dauerförderung ohne Wirkung.

  • Sicherheit durch Licht, nicht Überwachung

    Wir lehnen eine Ausweitung der Videoüberwachung ab.
    Stattdessen setzen wir auf bessere Beleuchtung im öffentlichen Raum, um Angsträume zu vermeiden.

  • Inklusion umsetzen

    Für Menschen mit Seh- und Mobilitätseinschränkungen müssen Barrieren konsequent abgebaut und Unterstützungsangebote ausgebaut werden.

    Außerdem soll durch die Schaffung weiterer spezialisierter Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen die Inklusion im Bildungssystem weiter verbessert werden.

  • Leben ohne Gewalt

    Wir fordern zudem, die Second-Stage-Betreuung auszubauen. Second-Stage-Betreuung ist der zweite Schritt in ein Leben ohne Gewalt und unterstützt Frauen in Schutzeinrichtungen beim Übergang hin zu einem selbstbestimmten und gewaltfreien Leben in einer neuen, eigenen Wohnung.

Innenstadt, Handel und Verwaltung

  • Lebendige Innenstadt

    Wir wollen die Rahmenbedingungen für den Einzelhandel verbessern – durch flexiblere Öffnungszeiten bei Großveranstaltungen wie der Kärwa und die Beibehaltung der verkaufsoffenen Sonntage.

  • Bürgernahe Verwaltung

    Das Bürgeramt soll mit mehr Personal und besserer Terminorganisation wieder verlässlich erreichbar sein.
    Ziel ist eine Verwaltung, die Dienstleister der Bürgerinnen und Bürger ist – nicht deren Gegner.

Umwelt mit Vernunft

  • technologieoffen und realistisch

    Wir stehen für einen technologieoffenen, realistischen Umwelt- und Klimaschutz.
    Grüne Architektur, gezielte Begrünung, moderne Energie- und Wassernutzungskonzepte – so gestalten wir Nachhaltigkeit ohne Verbote, mit Augenmaß und Innovation.